Behind the Paywall - Links in Lightning-Paywalls integrieren

Seit einiger Zeit experimentieren immer mehr Bitcoin-Seiten und -Blogs mit Paywalls. Als Bezahlfunktion kommt natürlich Bitcoin bzw. das Lightning-Netzwerk zum Einsatz.


Wir möchten dir eine smarte und einfache Lösung vorstellen, mit welcher du jegliche Links hinter eine Lightning-Paywall stecken kannst. Wie ein Nutzer die Paywall-Hürde überwinden kann/muss hast du offensichtlich bereits entdeckt.


Die Voraussetzungen der Nutzer sind klar. Es wird eine Lightningwallet benötigt und die entsprechende Anzahl an sats (sollte bei den meisten Links nicht allzu hoch liegen). Fehlerhafte Payments hatte ich in meinem Tests mit den folgenden Möglichkeiten nicht. Die dahinterstehenden Lightning-Channels sollten also ausreichende bestückt und vernetzt sein..


Nutzungsmöglichkeiten:

Hinter der ersten Variante lassen sich alle Links hinter eine Paywall packen. Allerdings ist die wird die Ziel-URL anschließend im Browser angezeigt. Entsprechend könnte ein Käufer diesen danach an andere potentielle Interessenten weiterleiten und die Paywall umgehen. Dennoch wäre ein Nutzung dieser Methode für eine Vielzahl an Links möglich. Hierzu zählen beispielsweise Artikel/Blog-Beiträge, Präsentationen, Foto-Galerie, Videos ...

Für diesen Artikel hier habe ich LNPay genutzt. Die Nutzung ist nahezu selbsterklärend. Du registrierst dich und wählst im Menü LAAPs - Paywall und anschließend Create Paywall aus.



Für die Erstellung der Paywall musst du lediglich die Ziel-URL (Feld: URL), eine Bezeichnung/Beschriftung (Feld: Memo) und die Kosten in Satoshis (Feld: Amount (sats) angeben. Anschließend kannst du die Eingaben speichern und fertig ist deine Paywall.


Diese wird über einen Link aufgerufen. Du kannst den Link also versenden oder in die Twitter-Bio (oder auch den Link-Tree) packen. In meinem Beispiel habe ich zwei Blogbeiträge verfasst. Einen "Teaser" mit dem Link zur Paywall und den zweiten (diesen hier) auf welchen man nach entsprechender Bezahlung weitergeleitet wird. Wichtig ist an dieser Stelle natürlich den Ziel-Artikel nicht klassisch zu veröffentlichen.


Die Transaktionen werden auf ein Wallet in LNPay gutgeschrieben und können von dir sofort via Lightning-Invoice abgezogen werden. Bei meinem Test (Bezahlung Paywall + Abbuchen der Einnahmen auf eine eigene Wallet) fielen in Summe nur 2 sats Routing-Gebühren an.


Achtung: Einen Nachteil hat das kostenlose Angebot von LNPay. Es lassen sich nur 10.000 sats in der kostenlosen Version einnehmen. Zum etwas herumspielen, austesten und demonstrationszwecken reicht dies aber vollkommen aus. Leider gibt es auf der Webseite nur ein Mail-Formular mit welchem man das Limit erhöhen lassen kann (und keine fix-Preise).


Alternative für Wordpress

Über eine professionellere Lösung dürfen sich alle Wordpress-User freuen. Auf BTC21.de (Achtung Paywall) gibt es hierzu bereits eine ausführliche Anleitung. Die Integration dieser Lösung funktioniert auch in einen bestehenden Artikel. Sprich wie bei klassischen Medienhäusern ist es möglich die ersten Absätze eines Artikels frei zugänglich anzubieten und an dieser Stelle die Paywall anzuzeigen, welche nach Bezahlung den Rest des Artikels einblendet.



Weitere Integrationsmöglichkeiten von Lightning-Paywalls findest du hier:

bitcoinblog.o rg

coincharge.io

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