Initial Coin Offering (ICO)

Was steckt hinter dem Begriff Initial Coin Offering?

Beim großen Bullrun in 2017 stieg der Kurs nahezu aller Kryptowährungen in kürzester Zeit rasant an und fiel ebenso drastisch nach erreichen eines All-time-High (ATH). Damals führten vor allem Initial Coin Offerings (ICOs) zu einem wahren Krypto-Boom. ICOs sind vergleichbar mit dem Börsengang einer Aktiengesellschaft. Da aber hinter den ICOs oftmals leere versprechen standen, fand dieser Run ein jähes Ende. Hierbei waren vor allem Privatpersonen investiert. Der Bitcoin-Kurs kam von einem viel niedrigeren Niveau als heute und konnte entsprechend mit einer viel geringeren Summe an Geld in ungeahnte Höhen gehievt werden. Aus diesem Grund ist der Boom aus 2017 nicht vergleichbar mit dem Bullrun welcher nach Beginn der Corona-Pandemie seinen Ursprung hatte.


Mit dem Beginn der ICO-Zeit herrschte Goldgräberstimmung im Kryptomarkt. Jeder wollte um jeden Preis bei gehypten ICOs dabei sein. Eine ICO ist eine Mischung aus Börsengang und Crowdfunding und dient zur Finanzierung von Projekten/Firmen. Im Vergleich zu IPOs (Börsengängen) unterliegen ICOs keinen strengen aufsichtsrechtlichen Regularien. Dies wiederum nutzen Betrüger und sammelt Geld von ahnungslosen Privatinvestoren ein.


Auch Ethereum entstand aus einem ICO und sammelte 2014 rund 18 Millionen US-Dollar ein. Die Investoren erhielten im Gegenzug Ether. Wer bis heute seine Ether gehalten hat, dürfte sich eine goldene Nase verdient haben. Weitere bekannte und erfolgreiche Beispiele sind NEO, Basic Attention Token (BAT) und der Binance Coin (BNB).

 

Welche unterschiedlichen Token und Coins gibt es?

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